Hegen & pflegen
Da Ihr Kompostplatz nicht einfach ein Entsorgungslager für Küchen- und Gartenabfälle,
sondern eine gepflegte Produktionstätte wertvoller Komposterde sein soll,
sind ein paar lenkende Handgriffe nötig , die wir Ihnen hier gerne vorstellen.
Die wichtigsten Massnahmen in Kürze:
- Kompostabfälle zerkleinern, damit sie gut gemischt und rasch von den Kompostlebewesen
abgebaut werden können.
- Kompostabfälle mischen, und zwar weiche, feuchte, eiweissreiche Materialien
wie Küchenabfälle und Rasenschnitt mit harten, trockenen, kohlenhydratreichen
Materialien wie Holzhäcksel, zerkleinerte Äste und Zweige, Stroh, verholzte
Staudenstengel oder Pflanzenwurzeln mischen, damit eine optimale Kompostmischung
entsteht.
- Kompost feucht halten und gegen Nässe und Austrocknung schützen. Zuviel
Wasser verstopft die Luftporen, und der Kompost beginnt zu faulen. Trocknet
der Kompost jedoch aus, so stoppt die Verrottung. Richtig feucht ist der
Kompost, wenn jedes Teilchen von einem dünnen Wasserfilm umgeben ist. Der
Kompost ist dann so feucht wie ein ausgedrückter Schwamm. Machen Sie die
Faustprobe!
- Kompost umsetzen, (je öfter, desto besser!) denn während dem Abbau der
Kompostmaterialien wird sehr viel Sauerstoff gebraucht. Eine lockere Kompoststruktur
soll eine dauernde Luftzirkulation ermöglichen, damit den Kompostlebewesen
nicht die Luft wegbleibt. Ausserdem entstehen im Kompostinneren höhere Temperaturen
als im äusseren Bereich. Und die Feuchtigkeit ist nicht immer gleichmässig
verteilt. Um auch solche Unterschiede auszugleichen und eine optimale Rotte
zu gewährleisten, sollte der Kompost regelmässig umgesetzt werden.
 |
Sie möchten mehr wissen? Wir bieten natürlich auch ausführlichere
Hege- und Pflegemassnahmen:
Allgemeine Schutzmassnahmen für Ihren Kompost finden Sie hier:
Detaillierte Pflegeanleitungen zu verschiedenen Kompostsystemen finden
Sie hier:
|