Pflegeanleitung für die Behälterkompostierung in der Gemeinschaftsanlage
Das System der Behälterkompostierung ist nicht nur platz-, sondern auch arbeitssparend.
Eine sehr sorgfältige Pflege ist hier aber besonders wichtig, da Fehler nicht
so gut korrigiert werden können, wie es bei der Mieten-kompostierung durch
das Umsetzen des Kompostiergutes möglich ist.
täglich:
- wird die Kompostkammer in welcher die Kompostabfälle gesammelt werden
(oder noch besser der Inhalt derselben...) kontrolliert,
- nicht kompostierbare Abfälle werden aussortiert,
- Häcksel wird unter die Küchenabfälle gemischt (höchstens 1 Teil Häcksel
zu 2 Teilen Küchenabfällen, je nach Struktur),
- das Kompostmaterial wird gleichmässig in der Kammer verteilt,
- wenig Steinmehl wird über das Kompostmaterial gestreut.
Arbeitsaufwand ca. 5 Minuten
bei Schichthöhe von 10 - 15 cm:
- wird jeweils eine handdicke (etwa 1 - 2 cm) Lage Frischkompost über das
Sammelgut verteilt,
- dabei kann jeweils der Frischkompost aus der ältesten Kompostkammer genutzt
werden.
Arbeitsaufwand ca. 15 Minuten
nach spätestens 40 Tagen:
- wird in einer neuen Kammer zu sammeln angefangen (Achtung: jeweilig aktuelle
"Sammelkammer" kennzeichnen!)
sind alle 3 Behälterkammern gefüllt:
- wird die älteste Kammer geleert,
- das Kompostgut wird gelockert und allenfalls noch zu einer Miete zum Ausreifen
aufgesetzt.
- in der leeren Kammer wird nun wieder gesammelt
Arbeitsaufwand je 1 Std. für 2-3 Personen
grundsätzlich:
- sind alle 3 Behälterkammern in Betrieb,
- wird der Frischkompost für die Zwischenlagen immer aus der ältesten Kammer
bezogen,
- ruht das Kompostgut in der mittleren Kammer,
- muss der Kompost bei der Behälterkompostierung nicht umgesetzt werden.
Eine Nachrotte auf der Miete hilft aber die Anschaffungskosten tief zu halten
und tut dem Kompost gut!
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Detaillierte Pflegeanleitungen zu anderen Kompostsystemen finden Sie
hier:
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