Die Faustprobe

Damit die Kompostlebewesen ihr Werk - die Kompostherstellung - vollenden können, benötigen sie ausser nährstoff- und strukturreichen Materialien auch eine gewisse Feuchtigkeit. Nicht zu viel (dann fängt es an zu stinken) und nicht zu wenig (dann bleibt die Rotte stehen)!

Ein paar Tage bis 2 Wochen nach Ansetzen des Kompostes kann die Feuchtigkeit mit einer einfachen Faustprobe beurteilt werden. Und so geht's:

 
Eine Handvoll Kompost nehmen,   in der Faust zusammendrücken...   und beurteilen:
   
Lässt sich Wasser auspressen, ist der Kompost zu nass.   Die Feuchtigkeit ist ideal, wenn ein "schwarzer Schneeball" geformt werden kann.   Zerkrümelt die Faustprobe, ist der Kompost zu trocken

Und so schaffen Sie Abhilfe:

Ist der Kompost zu trocken: Wasser zugeben und nochmals gut mischen.

Ist der Kompost zu nass: reichlich Strukturmaterial oder Erde untermischen. Nach ein paar Tagen nochmals die Faustprobe machen und erneut beurteilen.

Und wenn gar nichts stimmt: die nächste Kompostberatung aufsuchen und fragen!

Wie die richtige Mischung aussieht, finden Sie hier: