Als Anhaltspunkt für den Arbeitsaufwand kann pro Haushalt und Jahr bei grösseren Kompostplätzen ungefähr mit einer Stunde, bei kleineren mit etwas mehr gerechnet werden. Unterschiede ergeben sich insbesondere bei den verschiedenen Kompostsystemen und deren Bewirtschaftungsart. Betreffend Zeitaufwand siehe unter "hegen & pflegen" .
Die Betreuungsaufgaben können in körperlich leichte und in anspruchsvollere Arbeiten aufgeteilt werden. So besteht für alle die Möglichkeit sich an der Betreuung zu beteiligen.
Folgende Aufgaben fallen an:
Arbeitseinsätze koordinieren
Eine Person mit Organisationstalent erstellt die Betreuungs-Einsatzpläne,
ist Schnittstelle zur Verwaltung und organisiert nötigenfalls Werkzeuge, Hilfsmittel
und hilft evtl. mit bei der Organisation von Veranstaltungen.
Sammelgitter betreuen
Im Sammelbehältnis werden jeden Tag Rüstabfälle aus den Küchen angeliefert.
Leider sind auch immer mal wieder unerwünschte Materialien dabei. Die Betreuungsperson
sorgt dafür, dass diese Fremdstoffe herausgenommen werden und mischt bei Bedarf
Häcksel oder Frischkompost sowie Steinmehl unter die angelieferten organischen
Abfälle.
Kompost umschichten
Je nach Kompostsystem muss der Kompost regelmässig umgeschaufelt werden. Der
Arbeitsaufwand ist von den Mengen und vom verwendeten Kompostsystem abhängig.
Da diese Arbeit doch recht anstrengend ist, sollte sie am besten in der Gruppe
erledigt werden. Macht auch mehr Spass gemeinsam!
Kompost absieben
Zur Verwendung des Kompostes für Rasen, Gemüsebeete, Topfpflanzen oder Balkonkistchen
muss der Kompost abgesiebt werden. Für andere Anwendungszwecke kann individuell
entschieden werden, ob diese Arbeit nötig ist oder nicht. Das Absieben ist
eine zeitaufwendige Arbeit und sollte deshalb wiederum in der Gruppe erfolgen.
Kompost verteilen
Der Kompost findet verschiedene Verwendungszwecke. Ein Teil wird wahrscheinlich
auf dem Umschwung der Siedlung verteilt werden müssen, was am besten in Absprache
mit dem Hauswart geschieht.
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