Die klassische Art der Kompostierung ist die Mietenkompostierung. Die kompostierbaren Abfälle werden in einem Behälter (z.B. Drahtgitter, Holzsilo) gesammelt. Das Sammelsilo wird nach jeweils 1 bis 2 Wochen geleert und zu einer Kompostmiete angesetzt. Diese Miete muss gegen Durchnässung mit einem Vlies abgedeckt werden. Die Miete wird nach 1 bis 2 Monate umgesetzt. Um die Rotte zu beschleunigen, wird die Miete noch 1 bis 2x umgesetzt.
| Vorteile: | billiges und einfaches Kompostierverfahren gute Rottekontrolle und rasche Korrekturmöglichkeiten |
| Nachteile: | braucht mehr Platz als die reine Behälterkompostierung |
Als platzsparende Massnahme können Sie die Miete seitlich mit einem Holzrahmen einfassen. Dies ermöglicht es Ihnen, die Miete höher aufzuschichten.
Die entsprechende Alternative zur Mietenkompostierung in Gemeinschaftsanlagen, für dieselbe Menge Abfälle, finden sie unter Behälterkompostierung in Gemeinschaftsanlagen.
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Verfahren für kleinere Mengen finden Sie hier: |
