Das System eignet sich insbesondere für Wohnsiedlungen ab 15 Haushalten. Auf engen Platzverhältnissen kann eine grössere Menge an organischen Abfällen verarbeitet werden. Es besteht in der Regel aus mindestens 3 Rotteboxen mit einem Volumen von ca. 0.6 m3 oder 1 m3.
Die kompostierbaren Abfälle werden in die Boxen eingefüllt. Sind alle Boxen voll, sollte der älteste Kompost zur Anwendung reif sein. Bei grösserem Anfall von kompostierbaren Abfällen sind weitere Boxen nötig. Der angereifte Kompost kann aber auch zum Ausreifen zu einer Miete aufgesetzt werden.
| Vorteile: | platzsparend, arbeitssparend (falls ohne Umschichten), Akzeptanz wird durch die optische Erscheinung gefördert. |
| Nachteile: | Kauf der Boxen ist teuer. Wenn das Verfahren ohne Umsetzen gewählt wird, sind Fehlentwicklungen während der Rotte im Kompost nicht offensichtlich. |
Boxenkompostierung mit Sammelsilo:
Wie bei der Mietenkompostierung werden die kompostierbaren Abfälle zuerst
in einem Kompostbehälter gesammelt und erst nach 1 bis 2 Wochen in die Boxe
eingefüllt.
Boxenkompostierung mit Umschichten:
Wie bei der Mietenkompostierung wird das Material bei der Boxenkompostierung
alle 1 bis 2 Monate umgeschichtet.
Die entsprechende Alternative zur Behälterkompostierung für dieselbe Menge Abfälle finden Sie unter Mietenkompostierung in Gemeinschaftsanlagen.
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Und wenn Sie doch nur kleinere Mengen haben: |
