Laubverwertung: kein Problem!
Unser Lösungsvorschlag lautet: sowohl als auch!
Lassen Sie das Laub liegen, wo es nicht stört:
auf Beeten, Rabatten und dem Rasen. Hier bildet das Laub eine natürliche
Schutzdecke für den Boden und dient als Nahrungsquelle für die Bodenlebewesen.
In der Natur ist fruchtbarer Boden nie unbedeckt.
Tipp: überfahren Sie das Laub mit dem Rasenmäher, so kann es noch schneller
von den Bodenlebewesen verarbeitet werden!
Nehmen Sie das Laub zusammen, dort wo es stört und sogar gefährlich werden
kann:
z.B.: auf Wegen (Rutschgefahr). Für dieses Laub gibt es verschiedene Verwendungsmöglichkeiten:
Mulchen
Auf Beeten, Rabatten und Rasen bildet das Laub eine natürliche Schutzdecke
für den Boden und dient als Nahrungsquelle für die Bodenlebewesen. In der
Natur ist fruchtbarer Boden nie unbedeckt.
Kompostieren
- Mischkompost: Mischen Sie immer wieder Laub unter die anderen Kompostrohstoff.
So nimmt der Laubberg schnell ab und ergibt einen hochwertigen Kompost.
- Laubkompost: Laub ergibt einen hochwertigen Kompost, der aber langsam
ausreift, da die Zusammensetzung sehr einseitig ist. Um die Rotte zu beschleunigen
mischen Sie deshalb Hornmehl und kalkhaltiges Steinmehl unter das Laub.
Zur Strukturverbesserung sollten Sie aber noch 1/5 Häcksel oder grobe Gartenabfälle
beimischen. Das Laub sollte feucht, aber nicht nass sein. Und wie immer
beim Kompostieren: Umschichten bringt Luft in den Kompost und beschleunigt
die Rotte.
- Laub-/Graskompost:
Jaja, Sie können das Laub schliesslich nicht im Sommer von den Bäumen schütteln.
Aber wenn Sie genügend Lagerplatz fürs Laub haben, eignet es sich im Folgejahr
vorzüglich zum Druntermischen unters Gras.
Einstreu für Haustiere
Laub (ausser Nussbaumlaub) eignet sich als Einstreu für Haustiere, muss dafür
aber trocken sein.