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Standort:
Ideal ist ein halbschattiger, einigermassen ebener Standort auf dem das Regenwasser
gut ablaufen oder versickern kann. Also den Kompostplatz nicht in einer Bodensenke
oder auf verdichtetem Untergrund anlegen, da der Kompost vernässen und faulen
würde.
Denken sie auch an Ihre Bequemlichkeit: je kürzer der Weg zum Kompostplatz, desto häufiger gehen Sie hin und desto besser pflegen Sie ihn.
Häckselbehälter:
Wenn Sie viel feuchtes und strukturarmes Material, wie Küchenabfälle und Rasenschnitt,
kompostieren wollen, ist Holzhäcksel zum druntermischen unerlässlich. Er fördert
durch seine grobe Struktur die Luftzirkulation im Kompost und verhindert dadurch
einen stinkenden Fäulnisprozess.
Es empfiehlt sich das Häckselgut trocken zu lagern in Fässern, Kisten oder einfach unter einer Blache zugedeckt. Auf dem Markt werden auch luftdurchlässige Häckselkisten angeboten. So lässt sich Häcksel über Jahre lagern.
Sammelbehälter:
Der Sammelbehälter sollte einfach zu öffnen sein, damit Sie den Inhalt
problemlos umschichten können. Die Form des Behälters spielt eine untergeordnete
Rolle (ob Sie einen Holz- oder Elektro- oder Gasherd haben entscheidet ja
auch nicht darüber ob Ihr Essen gut oder schlecht schmeckt...).
Hingegen ist es wichtig, dass Sie Ihren Kompost gegen Regen, Schnee und vor dem Austrocknen schützen. Wir haben Ihnen eine Auswahl von Kompostbehältern zusammengestellt.
Miete:
Die klassische Art der Kompostierung ist die Mietenkompostierung. Eine Miete
sollte etwa 120 bis 150 cm breit und mindestens 50 bis max. 150 cm hoch sein,
flacher wird sie von selbst. Je höher die Miete, desto heisser kann es drin
werden. Schützen Sie die Miete unbedingt gegen Witterungseinflüsse: am besten
mit einem Kompostvlies oder einer anderen luftdurchlässigen jedoch wasserablenkenden
Abdeckung.
Tipp: Wenn Sie die Miete seitlich mit einem Holzrahmen begrenzen, können Sie sie besser hoch aufschichten.
Werkzeug:
Diese Werkzeuge sollten Sie auf jeden Fall zur Verfügung haben:
Plattenwege:
Ein Plattenweg erleichtert den Weg zum Kompostplatz. So kann auch bei
schlechtem Wetter trockenen Fusses das Kesseli geleert werden. Es können sowohl
Betonplatten als auch Natursteine zum Einsatz kommen.
Rindenschnitzel eignen sich zwar auch, aber weniger gut, da sie von Unkraut durchwachsen werden und öfters ersetzt werden müssen.
Bepflanzungen:
Die Bepflanzung kann als Sichtschutz dienen. Werten Sie den Kompostplatz mit
Ihren Lieblingspflanzen optisch ansprechend und ökologisch wertvoll auf. Im
Gegensatz zu exotischen Arten bieten einheimische Sträucher und Bäume einer
Vielzahl von zum Teil selten gewordenen Tierarten einen Lebensraum. Wertvolle
Hecken bestehen aus einer bunten Mischung verschiedener Pflanzenarten. Anstelle
von Hecken können auch Kletterpflanzen an einem Rankgerüst hochgezogen werden.
Sie erhalten innert kurzer Zeit einen farbenfrohen Sichtschutz auf kleinstem
Raum. Unsere Pflanzenliste soll Sie bei der Auswahl unterstützen.