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Häckselbehälter:
Wenn Sie viel feuchtes und strukturarmes Material, wie Küchenabfälle und Rasenschnitt,
kompostieren müssen, ist Holzhäcksel zum druntermischen unerlässlich. Er fördert
durch seine grobe Struktur die Luftzirkulation im Kompost und verhindert dadurch
einen stinkenden Fäulnisprozess.
Der Bedarf an Häcksel in grösseren Gemeinschaftsanlagen ist relativ hoch. Der Häcksel sollte trocken gelagert werden. Evtl. ist eine eigene Boxe für den Häcksel zu einzuplanen. Praktisch ist auch eine grosse Kiste auf Rädern, so können Sie direkt mit der Kiste zur Sammelbox fahren und die entsprechende Menge Häcksel beifügen. Einfachere Varianten sind die Lagerung in Fässern oder unter einer Blache. Auf dem Markt werden auch luftdurchlässige Häckselkisten angeboten.
Ausreifmiete:
Übersteigen die Kompostmengen die Kapazität der Boxen, so kann die Anlage
auch mit einer oder mehreren Mieten ergänzt werden. Dabei wird Frischkompost
aus den Boxen zum Ausreifen zu einer Miete aufgesetzt.
Dies ist kostengünstiger, als der Ausbau des Kompostsystems mit weiteren Boxen.
Boxen:
Ein gemeinschaftlicher Kompostplatz mit Behälterkompostsystem wird am Besten
mit Kompostboxen eingerichtet. Dieses System besteht in der Regel aus mindestens
3 Rotteboxen mit Abdeckung gegen Niederschläge.
Auf dem Markt sind Boxen mit einem Inhaltsvolumen zwischen ca. 0.6 bis 1 Kubikmeter pro Box erhältlich. Die Boxen sollten so konstruiert sein, dass das Um- oder Ausschaufeln des Kompostes einfach und bequem erledigt werden kann.
Wasseranschluss:
Um den schnellen Umbau der organischen Abfälle zu fördern, bedarf es einer
gewissen Feuchtigkeit im Kompost. Bei der sachgemässen Kompostierung wird
jedoch viel Wasser verdunstet und es besteht die Gefahr, dass der Kompost
austrocknet. Ein Wasseranschluss in der Nähe des Kompostplatzes ist deshalb
praktisch.
Werkzeug:
Dieses Werkzeuge sollten Sie auf jeden Fall zur Verfügung haben:
Plattenwege:
Ein Plattenweg erleichtert den Weg zum Kompostplatz. So kann auch bei
schlechtem Wetter trockenen Fusses das Kesseli geleert, und der Weg leichter
sauber gehalten werden. Dies kann bei der Akzeptanz eines Kompostplatzes eine
Rolle spielen.
Es können sowohl Betonplatten als auch Natursteine zum Einsatz kommen. Rindenschnitzel eignen sich zwar auch, aber weniger gut, da sie von Unkraut durchwachsen werden und öfters ersetzt werden müssen.
Rasengittersteine:
Der Boden unter den Kompostboxen muss befestigt werden, sonst besteht die
Gefahr, dass die Boxen im Boden versinken (naja ein bisschen jedenfalls).
Rasengittersteine eignen sich gut dafür, da sie den Bodenkontakt gewährleisten.
Bepflanzungen:
Die Bepflanzung kann als Sichtschutz dienen. Werten Sie den Kompostplatz mit
pflegeleichten, einheimischen Pflanzen optisch ansprechend und ökologisch
wertvoll auf. Im Gegensatz zu exotischen Arten bieten einheimische Sträucher
und Bäume einer Vielzahl von zum Teil selten gewordenen Tierarten einen Lebensraum.
Wertvolle Hecken bestehen aus einer bunten Mischung verschiedener Pflanzenarten.
Anstelle von Hecken können auch Kletterpflanzen an einem Rankgerüst hochgezogen
werden. Sie erhalten innert kurzer Zeit einen farbenfrohen Sichtschutz auf
kleinstem Raum (siehe Pflanzenliste)